Menü

Das Mittelalter 850-900 n.Chr 


Als Hludowic wieder über den Rhein zurückgekehrt war, sammelt Zuendibold so Viel er vermochte, durchzieht die Stadte Lothringens und verwüstet alles durch Brand und Raub, da er wähnte, daß er die Abtrünningen, die wegen seiner Zügellosigkeit und unmenschlichen Bosheit von ihm abgefallen waren, durch noch unmenschlichere und schlimmere Taten zu sich zurückführen könnte. Hludowic wird zum zweiten Male in das Land gerufen und Zeuendibold von den Grafen Stephan, Gerhard und Matfrid am 13. August 900 in einem Treffen an der Maas getötet. 

Die Ungarn dringen in einem der Jahre 911 bis 912 durch Almanien und Franken bis über den Rhein und verheeren das Maifeld bis in den Ahrgau

Die Ungarn gelangen 917 durch Alamanien ins Elsass und bis zu den Grenzen des Lotharischen Reiches

Die Ungarn verheeren 919 Lothringen

König Carl III. der Einfältige erfüllte den ganzen Winter 921-922 und die Fastenzeit über, in der Bekämpfung Giselberts und Ottos begriffen, das Lotharische Reich mit Brand und Verwüstung. 

Die Ungarn überschreiten zu Anfang des Jahres 926 den Rhein und verwüsten Lothringen

Ein überaus heftiger Winter 927-928.

Ein strenger Winter 939-940 und Sterblichkeit unter dem Vieh. 

König Otto I. fuhr zu Schiffe von Mainz nach Cöln und wandte sich dann nach Dortmund, wo er das Osterfest 953 feierte. 

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Reichsgrenzen von König Otto I. um die Jahrtausendwende 
Quelle: Wikipedia-DE 
             GNU-Lizenz by GMT 

Die Ungarn überschreiten während der Fasten Februar-März 954 den Rhein und verwüsten Lothringen

Erzbischof Robert von Trier stirbt am 19.Mai 956 zu Cöln, wo König Otto einen großen Hoftag hielt, an der Pest, welche in allen Teilen des Reiches grassierte und an verschiedenen Orten eine unzählige Menge Volkes tötete.

Im Jahr 958 erschien auf den Kleidern der Menschen das Zeichen des Kreuzes (Asche?). 

Als Kaiser Otto I. nach dem Feste des heiligen Apostel (29.Juni 964) von Rom zurück zog, brach auf dem Marsche eine große Pest und Sterblichkeit in seinem Heere aus, und es starben auch der Erzbischof von Trier (3.Juli 964) und der Herzog Godefrid von Lothringen

Der Kaiser fuhr von Ingelheim ( wo er noch am 23.Mai 965 urkundete) zu Schiffe nach Cöln

Ein sehr harter und langer Winter, vom 1.November 974 bis Mitte März 975 großer Schnee. 


Fortsetzung: Das Mittelalter 975 n.Chr.

Quellenfundus

  • Mittelrheinische Regesten
         Bd. I (0509-1152)
         von Ad. Goerz (1876)